Hi Noobs,
zum Verschwinden eines langen Eintrags im Netz-Nirwana
( zu einem langen RSS-Artikel mit Pauken und Trompeten
,
sprich Zitaten, Erklärungen, Fragen und Antworten, die
Dich zu besserem Verständnis und Nutzung in Deinem Blog
(ver-)führen sollten, ... grrrrr...)
falle ich zurück in meinen November-Blues.
Passend zu unserem heimlichen Nationalfeiertag
kehre ich heim zu Heinrich Heines Wintermärchen.
Wenn Du es denn erträgst und Dir die entsprechenden
Assoziationen zu unserem (entpolitisierten)
Alltagsgeschehen nicht zu schwer fallen,
hör ihm zu und lies:
Heinrich Heine:
"Deutschland - ein Wintermärchen
Caput I
Im traurigen Monat November wars,
Die Tage wurden trüber,
Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
Da reist ich nach Deutschland hinüber.
Und als ich an die Grenze kam,
Da fühlt ich ein stärkeres Klopfen
In meiner Brust, ich glaube sogar
Die Augen begunnen zu tropfen.
Und als ich die deutsche Sprache vernahm,
Da ward mir seltsam zu Mute;
Ich meinte nicht anders, als ob das Herz
Recht angenehm verblute.
Ein kleines Harfenmädchen sang. (Tja ...)
Sie sang mit wahrem Gefühle
Und falscher Stimme, doch ward ich sehr
Gerühret von ihrem Spiele. (jaja...)
Sie sang das alte Entsagungslied,
Das Eiapopeia vom Himmel,
Womit man einlullt, wenn es greint,
Das Volk, den großen Lümmel. (klingt ziemlich bekannt - oder?)
Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
Ich kenn auch die Herren Verfasser;(ha!)
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser. (hahaha! wie gehabt!)
Ein neues Lied, ein besseres Lied,
O Freunde, will ich Euch dichten!
Wir wollen hier auf Erden schon
Das Himmelreich errichten. (klingt aber auch wie gehabt -oder?)
Wir wollen auf Erden glücklich sein,
Und wollen nicht mehr darben;
Verschlemmen soll nicht der faule Bauch
Was fleißige Hände erwarben. (hört, hört!)
Es wächst hienieden Brot genug
Für alle Menschenkinder,
Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust,
Und Zuckererbsen nicht minder. (ja, Koppenhagen, demnächst...)
Ja, Zuckererbsen für jedermann,
Sobald die Schoten platzen!
Den Himmel überlassen wir
Den Engeln und den Spatzen.
Und wachsen uns Flügel nach dem Tod,
So wollen wir Euch besuchen
Dort oben, und wir, wir essen mit Euch
Die seligsten Torten und Kuchen.
Ein neues Lied, ein besseres Lied,
Es klingt wie Flöten und Geigen! (Ist das die Berliner Luft, Luft, Luft?)
Das Miserere ist vorbei,
Die Sterbeglocken schweigen.
Die Jungfer Europa ist verlobt
Mit dem schönen Genusse
Der Freiheit, sie liegen einander im Arm,
Und schwelgen im ersten Kusse. (aber doch mindestens hier ist etwas Luft drin -oder?)
Und fehlt der Pfaffensegen dabei,
Die Ehe wird gültig nicht minder
Es lebe Bräutigam und Braut,
Und ihre zukünftigen Kinder!
Ein Hochzeitskarmen ist mein Lied,
Das bessere, das neue!
In meiner Seele gehen auf
Die Sterne der höchsten Weihe (oder auch 'Feuerwerk fürs Volk'?
...gestern am Pariser Platz?)
Begeisterte Sterne, sie lodern wild,
Zerfließen in Flammenbächen
Ich fühle mich wunderbar erstarkt,
Ich könnte Eichen zerbrechen!
Seit ich auf deutsche Erde trat,
Durchströmen mich Zaubersäfte
Der Riese hat wieder die Mutter berührt,
Und es wuchsen im neu die Kräfte." (das allerdings steht noch aus - falls nicht in frage...)
Wenn alles so einfach wäre ...
das mit den Kräften,
das mit dem (Kampf gegen das)Eiapopeia,
das mit den (Wahlvesprechungen und den)
bekannten Weisen,
der November-Blues und die WW (Westerwave)
würde uns vielleicht nicht so voll und uncool
erwischen, wie es jetzt geschieht ...
Vielleicht finden sie sich ja noch,
meine Sammlung von Quellen und Zitaten zum RSS,
das wirklich ein tüchtiges Hilfsinstrument sein kann,
richtig eingesetzt und genutzt, auf Deinem Blog.
Lass mich mich erst mal erholen von meinem Frust-
November-Blues halt 
Ciao,
Mara
http://newbienews.blog.de
Nö, kein P.S., außer, das ich noch mal im Nebel,
sprich net, herum stochern werde -auf der Suche-
keep cool -ahem-
stay frosty.
M.
